An mein geliebtes Diabetes-Monster!


dbw
Habt ihr eurem Diabetes schon mal versucht einen Brief zu schreiben? All das aufzuschreiben, was euch nervt? Aber auch das mal niederzuschreiben, was gut läuft? Ich finde es unheimlich schwer, all das in Worte zu fassen, was ich meinem Diabetes-Monster sagen möchte. Natürlich ist nicht immer alles einfach und super und toll mit meinem kleinen Monster. Das wäre ja auch langweilig. So, hier kommt mein Versuch eines Briefes an meinen Diabetes.

 

Mein geliebtes Diabetes-Monster,

vor 10 Jahren kamst du einfach vorbei und wolltest bleiben. Ob ich wollte oder nicht. Seit dem Tag stapfen wir im Doppelpack durch die Gegend. Zum Glück haben wir uns schnell an einander gewöhnt. Selbst Familie und Freunde kommen mit dir zurecht, wenn sie dich auch nicht immer so gut verstehen, wie ich.

Trotzdem, mit dir ist es aber nicht immer einfach! Bist du doch genauso stur wie ich. Und irgendwie wolltest du von Beginn an überall mitreden. Wenn ich mal was alleine machen will, ohne dich, machst du dich direkt bemerkbar. Lässt meine Blutzuckerwerte steigen oder fallen. Das hat mich früher mehr gestört. Okay, es nervt hin und wieder noch immer, aber es läuft wieder besser, seit dem ich versuche mit dir an einem Strang zu ziehen.

Ich tue echt alles, damit es uns beiden gut geht. Manchmal akzeptierst du es ohne zu mucken. Wenn ich Tags drauf genau das gleiche versuche, dann willst du nicht. Meckerst und motzt und machst dich mit zu hohen Werten bemerkbar. Passiert das zu oft, habe ich das Gefühl ich habe dich wieder zu sehr vernachlässigt. Dann kümmere ich mich eine Zeit lang mehr um dich. Solange, bis es wieder läuft. Doch der Alltag holt mich ein, uns ein, und viel zu schnell sind wir zwei wieder im alt bekannten Rhythmus.

Aber es gibt auch gute Tage. Wir haben viel erlebt und viel erreicht und viele neue tolle Leute kennen gelernt. Hey, wir haben zusammen studiert, haben einen tollen Arbeitsplatz gefunden und genug Zeit für unsere Hobbies. Ja gut, es sind meine Hobbies, aber dir scheinen sie ebenfalls zu gefallen. Immerhin bekommst du so auch regelmäßig was zu naschen, wenn ich backe. 😀

Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft besser verstehen und noch mehr zusammen erleben. Aber ich denke, das bekommen wir schon hin. 😉 Vielleicht magst du ja mal deine Ansichten dazu in einem Brief an mich schildern?! Würde mich freuen.

♥ Mel

Der Trend mit dem Monster

Überall sind sie jetzt vertreten, die kleinen und größeren Monster von Zipit. Und mal ehrlich, sie sind echt super, wenn es ums verstauen der großen und kleinen Hilfsmittel rund um den Diabetes geht.

Mein mini Monster von Zipit für meinen Traubenzucker!

Mein mini Monster von Zipit für meinen Traubenzucker!

Das erste mal wurde ich bei unserem Dia-Stammtisch drauf aufmerksam, als Tinchen ihr großes Mäppchen mit ihrem Diabetes-Equipment ausgepackt hatte. Nachdem dann noch ein paar aus der Diabetesgruppe ihre Monster präsentiert hatten, wusste ich, ich brauche auch eins! Aber es sollte ein kleines sein, also eins für meinen Traubenzucker. Doch bei Amazon war keins zu finden. 😦 Zumindest keins in schwarz.

Mein Reißverschluss-Monster habe ich in einem Bastelladen in Gießen eher zufällig gefunden. Ich war an der Kasse, wollte bezahlen und auf einmal hingen sie da. Natürlich musste dann auch gleich eins mit. Seitdem beherbergt es jetzt meinen Traubenzucker und das ist auch gut so! Der flog nämlich sonst immer in meiner Handtasche rum und hatte sich dann schön nach und nach kleingekrümelt. Praktisch ist auch, dass man dieses kleine Monster dank dem Karabiner gut fast überall festmachen kann, wie zum Beispiel an eine kleine Handtasche oder die Jeanshose.

Habt ihr auch ein Monster? Wenn ja, wie groß ist es und für was nutzt ihr es? Wenn nein, wie verstaut ihr eure Helferlein (Traubenzucker, Pens, Messgeräte, etc.)?

Mel