Happy Hypo: Der neue Dextrose Drink von Dextro Energy im Test

Mitte Oktober schrieb mir Dextro Energy, ob ich nicht Lust hätte, ihren neuen Dextrose Drink zu testen. Nach über 11 Jahren mit meinem ständigen Begleiter gehöre ich noch zu den wenigen, die nach so langer Zeit mit Diabetes gerne mal zum Traubenzucker greifen, wenn sich eine Hypo bemerkbar macht. Dennoch bin ich froh, wenn ein wenig Abwechslung ins Spiel kommt und habe freudig zugesagt.

Dextro Energy Würfel - verschiedene Sorten

Zum Glück gibts auch schon bei den Traubenzucker-Würfel verschiedene Varianten. Meine Lieblingssorte dort aktuell: Cranberry!

Anfang November dann kam ein kleines Päckchen, voll gepackt mit dem neuen Dextrose Drink und weiteren tollen Hypo-Helfern, bei mir an. Jetzt hieß es nur noch abwarten bis die nächsten Hypos kommen, damit ich drauf los testen konnte. Die nächste Hypo kam dann am vergangenen Wochenende während dem Einkaufen. Mit Hypo beim Einkaufen habe ich ja so meine Erfahrung gemacht, diesmal war ich jedoch vorbereitet – dank dem neuen Dextrose Drink.

Der neue Dextrose Drink

Was kann also der neue Dextrose Drink?

  • Er schmeckt nach Apfel – nicht zu süß – und ist somit eine erfrischende Alternative zu anderen Flüssigzucker-Angeboten (die mir persönlich immer viel zu süß sind).
  • Der Dextrose Drink ist klein, handlich und passt gut in jede Tasche.
  • Er lässt sich gut trinken und ist somit für mich auch ein idealer Begleiter beim Sport.
  • Durch den Dreh-Verschluss lässt er sich schneller öffnen, als ein Traubenzucker-Täfelchen.
Der neue Dextrose Drink

Der neue Sofort-Helfer.

Hier ein paar Fakten

  • Speziell für Diabetiker entwickelt
  • Mit 18g schnell wirkende Glukose ist die Hypo schnell bekämpft
  • Lange Haltbarkeit von 24 Monaten
  • Ab Dezember exklusiv in Apotheken erhältlich
  • Kosten: 1,89€ (50ml/AVP)
Dextrose Drink Wirkung

Wirkung des neuen Dextrose Drinks.

Mein Fazit

Ich mag den neuen Dextrose Drink von Dextro Energy. Er lässt sich wirklich gut und vor allem schnell trinken. Wenn man also nur die halbe Portion trinken möchte, dann muss man aufpassen, dass man nicht alles trinkt. Die Füllstandsmarkierung war in dem Fall für mich leider nicht sehr praktisch.

Mit dem Apfel-Geschmack hat Dextro Energy meiner Meinung nach alles richtig gemacht, auch wenn ich mich für die Zukunft über mehr fruchtige Geschmacksrichtungen freuen würde. 😉

Die Größe des Dextrose Drinks ist super praktisch. Er passt einfach in jede Handtasche und sogar problemlos in mein kleines Bauchtäschchen fürs Laufen. Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf, bei dem ich ihn mitnehmen und austesten kann.

Mit 1,89€ für 50ml ist es nicht ganz günstig, aber für sportliche Aktivitäten loht es sich auch mal einen kleinen Vorrat anzuschaffen.

Und ihr könnt gewinnen!

Ihr könnt den neuen Dextrose Drink gewinnen!

Als kleines Danke für eure Treue könnt ihr nun eins von drei Hypo-Helfer-Kits gewinnen. Ich freue mich über jeden einzelnen, der meinen Blog liest, der mir auf Facebook (Wow! Schon über 350 Follower!), Twitter und Instagram folgt. Danke!

Ein Hypo-Helfer-Kit besteht aus verschiedenen Sorten Traubenzucker, einem Müsli- und einem Protein-Riegel und natürlich dem neuen Dextrose Drink.

Was ihr dafür tun müsst?

Erzählt mir bis Samstag, 28.11.2015 23:59 Uhr in einem Kommentar unter diesem Beitrag eure Hypo-Geschichte und beantwortet mir folgende Frage: Warum musst du unbedingt den neuen Dextrose Drink testen?

Ich lose dann zeitnah drei glückliche Gewinnerinnen und Gewinner aus und benachrichtige sie per Email, damit die Hypo-Helfer-Kits schnell auf den Weg gehen können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich freue mich auf eure Kommentare! Viel Glück euch allen,
♥ Mel

 


Die Produkte und Grafiken wurden mir freundlicherweise von Dextro Energy zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

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Wenn sich die Hypo anschleicht…

…und man seine Hypohelfer nicht griffbereit hat, dann ist das einfach Mist. Und wenn man dann noch beim Einkaufen oder generell unterwegs ist, dann ist das doppelter Mist. Was tun?

Mir ist das heute passiert. Das Mittagessen falsch eingeschätzt und zu viel für gespritzt. Dann noch die eigentlich leichte Bewegung durch den Supermarkt. Perfekter Startschuss für eine Hypo. Doch wie fühlt sich das an, wenn sich so eine Hypo langsam anschleicht und letztendlich da ist?

Es ist schwer zu beschreiben: Ein Kribbeln am ganzen Körper, dass nach und nach stärker wird. Die Knie fangen weich zu werden, ich zittere, mir wird warm und kalt zu gleich, Schweißausbruch. Und in meinem Kopf läuten die Alarmglocken. Ich suche nach Hypohelfern, in meiner Tasche, meiner Wohnung. Das Gehirn setzt aus, der Fressflash – dank dem Heißhunger – setzt ein. Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird förmlich verschlungen, so lange, bis das Zittern aufhört und der Heißhunger auch.

Heute im Supermarkt hatte ich nichts dabei. Total verpeilt. Totaler Mist. So steh ich also vor einem der vielen Regale auf der Suche nach etwas von der Einkaufsliste, als die Hypo voll eintritt. Nichts da, um dem Unterzucker entgegen zu wirken. Panik macht sich breit. Zum Glück kam mein Freund grade zu mir und ich konnte ihm sagen was los ist. Er hat schnell reagiert. Mir einen Dextro Energy Riegel aus dem Regal nebenan in die Hand gedrückt (den aufgegessenen Riegel haben wir natürlich auch bezahlt). Danach ging es mir wieder besser. Und ich habe gleich mal neuen Traubenzucker mit in den Einkaufswagen gelegt.

Wenn ich dann wieder klar denken kann, geh ich das ganze Gegessene nochmal im Kopf durch und spritze dann für das, was viel zu viel war bei der Unterzucker-Bekämpfung. Also eigentlich ist das der Plan, denn oft vergesse ich das auch und die Werte sind dann wieder hoch. Ein Teufelskreis, diese Berg-und-Tal-Fahrten.

Meine liebsten Hypohelfer

Das sind aktuell meine liebsten Hypohelfer – Capri-Sonne und Traubenzucker. Ja, ernsthaft, nach fast 11 Jahren mit meinen Diabetes-Monster schmeckt mir immer noch Traubenzucker – vermutlich, weils den immer mal wieder in neuen Sorten gibt. 😉

Wart ihr schon mal in einer solchen Situation im Supermarkt oder sogar an einem Ort, wo ihr nicht so gut an passende Hypohelfer gekommen seid? Was habt ihr da gemacht? Erzählt es mir! 🙂

♥ Mel

#DBW Special Edition zum #WDT2014

dbwHabt ihr euch eigentlich mal Gedanken gemacht, wem wir das Leben, das wir heute als insulinpflichtiger Diabetiker führen können, zu verdanken haben? Nein, noch nicht? Dann lest mal aufmerksam weiter! 😉

Unser Lebensretter sozusagen ist Frederick Banting! Hätte er 1921 nicht mit seinen Forschungen an der Bauchspeicheldrüse begonnen, um das Hormon, dass den Zuckerstoffwechsel reguliert, zu entdecken, hätte 1922 nicht der erste Diabetiker mit Insulin behandelt werden können. Vor dieser Entdeckung war jede Behandlung eines Typ1 Diabetes leider nicht von Erfolg gekrönt. Was würdet ihr im sagen wollen? Welche Fragen hättet ihr an ihn? 🙂 Hier sind meine Zeilen:

Sehr geehrter Herr Banting,

ich bin Ihnen unendlich dankbar für Ihre Forschungen. Ohne Ihren Einsatz und Ihre Entdeckung wäre die Behandlung von insulinpflichtigen Diabetikern, wie ich es einer bin, heute sicherlich nicht auf dem Stand, wie sie aktuell ist. Wissen Sie eigentlich, wie vielen Menschen Sie mit Insulin bis heute haben helfen können?! In Deutschland gibt es aktuell rund 400.000 Diabetiker.

Sir Frederick Banting - Quelle: Historica Canada

Sir Frederick Banting – Quelle: Historica Canada

Doch was hat Sie dazu bewegt, sich mit dem Thema Diabetes zu beschäftigen? Gab es einen Fall in der Familie oder unter Ihren Freunden? Wie auch immer es war, ich selbst habe seit 10 Jahren Diabetes und wäre ohne Insulin heute nicht mehr am Leben. Ein eigenartiges Gefühl, dass jetzt so niederzuschreiben. Aber es stimmt ja.

Wie war es für Sie als sie gesehen haben, wie das Insulin wirkt? Zuerst, 1921, während Ihrer Versuchsreihe mit den Hunden, später dann, 1922, an einem menschlichen Patienten? Sie hatten dazu ja das Insulin aus Rindern- und Schweine-Bauchspeicheldrüsen extrahiert und genutzt. Heute können wir das Insulin synthetisch herstellen. In den letzten Jahren hat sich so viel getan, es hätte Sie sicher gefreut zu sehen, wie es mit Ihrer Entdeckung weiter gegangen ist.

Bevor ich es vergesse: Ich wünsche Ihnen noch alles Liebe zu Ihrem 123ten Geburtstag. 🙂

Liebste Grüße,
♥ Mel

1923 erhielt Banting den Nobelpreis in Medizin und ist damit bis heute der jüngste Medizinnobelpreisträger. Außerdem war er der erste Kanadier überhaupt, der einen Nobelpreis erhielt.

„Ich kann das!“ – mein Erfahrungsbericht zum FreeStyle Libre von Abbott

Ich kann das ohne Stechhilfe!Ich hatte die letzten Wochen die Möglichkeit das neue Messgerät von Abbott, das FreeStyle Libre, in allen möglichen Situationen zu testen. Immer noch begeistert von dem Flash vermisse ich ihn doch schon ein wenig. Er hat einfach vieles leichter gemacht.

Ich kann das! Ohne Stechhilfe, im Kino, im Meeting, beim Sport, einfach immer und überall, wo es mir grade passt! Schnell, unkompliziert & diskret. Das ist das Motto der Kampagne zum FreeStyle Libre. Wie ich finde sehr passend, was sich in den vergangen Wochen des Testens auch gezeigt hat. Aber nun erst mal ein paar Infos zum FreeStyle Libre.

Lesegerät & Sensor

Das Lesegerät wird zusammen mit einem Lade-/Synchronisationskabel (MikroUSB) geliefert. Um das Lesegerät auch mal in der Steckdose aufladen zu können, gibt es zusätzlich noch einen AC-Adapter. Und natürlich darf die obligatorische Bedienungsanleitung hier auch nicht fehlen. Der Sensor wird in einer separaten Verpackung geliefert. Diese beinhaltet neben dem Sensor, der in zwei Teilen (inklusive Setzhilfe) kommt, noch ein Alkohol-Tüchlein zum Desinfizieren und eine kleine Anleitung zum Setzen des Sensors.

Das Setzen des Sensors geht recht schnell. Dazu muss erst einmal die Stelle am Oberarm, auf die der Sensor später gesetzt werden soll, mit dem Alkohol-Tüchlein desinfiziert werden. Während die Stelle trocknet, kann der Sensor entsprechend der Anleitung zusammengesteckt werden. Die Setzhilfe für den Sensor wird somit gleich gespannt. Anschließend kann der Sensor an der zuvor desinfizierten Stelle am Oberarm platziert werden. Einfach ansetzen und fest runter drücken. Es ziept vielleicht ein bisschen, ist aber vergleichbar mit dem Setzen eines Teflon-Katheters mit entsprechender Setzhilfe. Nun vorsichtig die Setzhilfe vom Sensor nehmen. Zum Schluss nur noch den schmalen Pflasterrand festdrücken, damit er sich nicht direkt wieder ablöst.

Damit der Sensor aktiviert wird, muss mit dem Lesegerät einmal über den Sensor gefahren („gescannt“) werden. Dann heißt es 60 Minuten warten, bevor der erste Wert ausgelesen werden kann.

Der Sensor kann nun bis zu den zwei angegebenen Wochen halten, dies ist aber leider immer abhängig von verschiedenen Faktoren (allergische Reaktion auf das Pflaster, Stelle nicht gut genug gereinigt, etc.). In meinem Fall hielt der Sensor die volle Zeit, obwohl ich am Anfang echt bedenken hatte. Das liegt auch ein bisschen daran, dass so mancher Katheter bei mir noch nicht mal einen Tag überlebt hat. Aber keine Sorge, den Sensor kann man auch problemlos mit Tape fixieren.

Kleiner Hinweis noch zum Lesegerät: natürlich kann mit dem Lesegerät auch der Blutzucker gemessen werden. Kompatibel sind hier die Teststreifen des FreeStyle Precision, sie sind einzeln verpackt und man sie mal schnell in die Tasche Packen, ohne dabei gleich eine ganze Dose mitzunehmen. Auch das Messen der Ketone im Blut ist mit den β-Keton-Teststreifen hierbei kein Problem.

Kosten & Vertrieb

Der Vertrieb der Sensoren und des Lesegerät soll laut Abbott ausschließlich über den eigenen Online-Shop laufen. Für Deutschland ist der Shop Ende Oktober live gegangen. Das FreeStyle Libre gibt es einmal als Starter-Paket für etwa 170€, dies beinhaltet das Lesegerät und zwei Sensoren. Weitere Sensoren können einzeln für um die 60€ pro Sensor erworben werden. Abbott plant zudem ein Sensoren-Abonnement mit verschiedenen Versandoptionen (monatlich/quartalsweise/etc.) anzubieten. Die Sensoren werden dabei noch mal ein paar Euro günstiger und je nach Versandoption spart man auch bei den Versandkosten.

Alltagstauglichkeit

Ich habe den Sensor die vollen zwei Wochen tragen können und in der Zeit ausgiebig in allen möglichen Situationen belastet und getestet. Mein armer Sensor musste bei mir so einiges aushalten, u.a.:

  • tägliches Duschen
  • 1 Stunde Laufen
  • 1 Stunde Zumba
  • Klettern im Kletterwald

Während des Wochenendes in der FlashWG haben wir alle den Sensor in einem Fitnessstudio noch mal richtig auf die Probe gestellt. Ich für meinen Teil war auf dem Laufband und habe danach ein paar Übungen gemacht, bevor es dann zum Entspannen in den Pool und Whirlpool ging. In der ganzen Zeit hat sich bei mir der Sensor nur ein wenig am Rand gelöst, jedoch die 14 Tage problemlos durchgehalten.

Er hielt sogar so gut, dass ich beim Abmachen des Sensors so meine Last hatte. Zurück blieb der rote Fleck (wie auf dem Bild zu sehen), was meine Dia-Beraterin dazu veranlasste mir einen Hautschutz für Pflaster zu empfehlen. Besser geht das Ablösen während oder kurz nach dem Duschen, weil dort das Pflaster durch das heiße Wasser gut aufgeweicht ist.

Das Messen mit dem Falsh ist echt super schnell und unkompliziert. Lesegerät anschalten, über Sensor fahren und Wert mit Tendenz ablesen. Der Sensor speichert die Werte der vergangen 8 Stunden, alle 15 Minuten wird ein Wert im erhoben. Um einen lückenlosen Verlauf zu bekommen, sollte man innerhalb von 8 Stunden mindestens 1x gescannt haben. Schläft man wie ich am Wochenende gerne mal länger, z.B. 10 Stunden, ist das auch kein Problem. Dem Sensor/Lesegerät fehlen dann die ersten beiden Stunden vom Schlaf (setzt natürlich voraus, dass man direkt vorm Schlafen gehen noch einmal gescannt hat 😉 ).

Fazit

Die Zeit mit dem FreeStyle Libre war echt super und ich vermisse ihn mittlerweile schon. Es war echt um einiges einfacher, mal schnell den Glucose-Wert zu ermitteln. Ich habe bestimmt im Durchschnitt 3x so oft gemessen, wie sonst. Aktuell messe ich etwa 5 Mal am Tag meinen Blutzucker, das sind während der über 10 Jahre mit meinem Diabetes etwas mehr als 18700 Mal in den Finger pieken. Eine ganze Menge und bei weitem zu wenig, wie ich feststellen durfte. Mit dem Flash erhält man einen Verlauf der Glucos-Werte, ähnlich einem CGM, jedoch ohne die für das CGM typische Kalibrierung und Hypo-/Hyperwarnung, denn das Flash ist kein CGM!

Pro

  • diskrete, schnelle Messung
  • hygienische Messung, da kein Blut benötigt wird
  • Anzeige des Glucose-Verlaufs (was gut für eine Verbesserung der Therapie-Einstellung ist)
  • benötigt keine Kalibrierung
  • Auslesesoftware gibt es neben Windows auch für Mac! 🙂

Contra

  • scannt man mal nicht innerhalb von 8 Stunden, erhält man eine Lücke im Verlauf
  • Display des Lesegeräts ist recht schwerfällig
  • Display-Helligkeit kann nicht eingestellt werden
  • Manche Einstellungen sind nur mit Fachpersonal-Code möglich
  • keine Verbindung zur Pumpe (aktuell) möglich
  • der Sensor kann nicht verlängert werden

Alles in allem finde ich das Flash echt gelungen. Egal ob Pen oder Pumpe, das FreeStyle Libre unterstützt bei der Einstellung der Diabetes-Therapie. Aktuell übernehmen die Krankenkassen das FreeStyle Libre noch nicht (auch wenn es preislich vergleichbar mit den Teststreifen in dem Zeitraum ist). Ich hoffe, dass dieser Schritt bald gegangen wird. 🙂

Falls es Fragen gibt, könnt ihr sie mir gerne hier als Kommentar, per Kontaktformular oder auf Facebook schreiben.

♥ Mel

FlashWG – Erfahrungsaustausch in Berlin

Am Wochenende vom 19.9. – 21.9.2014 war ich in Berlin. Ich habe mich dort mit 9 weiteren Diabetes-Bloggern in einer Ferienremise getroffen, die für dieses Wochenende unsere #flashwg beherbergen sollte. Ganz im Stil einer Wohngemeinschaft haben wir zusammen diskutiert, gelacht, gekocht, gegessen und das neue Messgerät von Abbott, das FreeStyle Libre, getestet und uns darüber ausgetauscht. Aber nun der Reihe nach.

Etwa zwei Wochen vor Berlin habe ich den Sensor bereits zum Testen bekommen. Wir wollten uns in Berlin ja über unsere Erfahrungen austauschen. Und ich habe in der Zeit vor Berlin viel gemacht: Sport, Party, Arbeit, Alltag. Immer dabei das FreeStyle Libre von Abbott. In Berlin haben wir alle das Flash Glucose Monitoring System (kurz Flash) noch einmal ausgiebig in den verschiedenen Situationen getestet.

Das Wochenende in Berlin

Freitag war Anreisetag. Für mich eine längere Anreise im Zug mit zwei Umstiegen, aber bereits hier war ich für den Flash dankbar. Schnell mal gescannt und das mitten im Gehen. 🙂 Echt unkompliziert. In der Ferienremise in Berlin angekommen wurden kurz die Zimmer aufgeteilt. Schnell Koffer abstellen, Bett aussuchen und dann zu den anderen Bloggern, um sich mit ihnen über ihre Erfahrungen mit dem neuen Messgerät auszutauschen.

Das Team von Abbott war natürlich auch da und überraschte uns zum einen mit einem leckeren Abendessen (alles vegan!) und zum anderen mit dem „Papa des Flash“ Jeff Halpern (Senior Director Brand Strategy and DTC Marketing US). Der Rest des Abends galt dem gemütlichen Beisammensein und dem Informationsaustausch.

Samstag stand Bewegung auf dem Plan. Nach dem Frühstück ging es erst einmal zum Wochenmarkt, um dort auch die Zutaten für das gemeinsame Kochen am Abend zu besorgen. Kaum zurück ging es mit dem Fahrrad einmal quer durch Berlin, vorbei an all den vielen Sehenswürdigkeiten direkt zu unserem nächsten Ziel: Holmes Place. Hier durften wir uns nach Herzenslust austoben. Verschiedene Kurse standen zur Auswahl sowie der gesamte Geräte-Raum. Aber gegen Ende unseres Aufenthaltes hat man die meisten im (Whirl-)Pool angetroffen. 😉 Zurück in der WG wurde nach und nach das Abendessen vorbereitet. Anti-Pasti, Curry und Schoko-Muffins.

An dem Abend wurde uns der Medizinische Leiter von Abbott, Dr. Thorsten Berg, vorgestellt. Er erklärte uns die Funktionsweise des Flash und versuchte all unsere medizinischen Fragen zu beantworten. Nach dem medizinischen Teil und dem super leckeren Essen klang der Abend wieder mit gemütlichem Beisammensein und guten Gesprächen aus.

Sonntag war Zeit für ein letztes Feedback, bei dem sogar der Geschäftsführer von Abbott vorbei schaute. Ich glaube, wir konnten mit unseren Erfahrungen viel helfen. Nach der Feedback-Runde versammelten wir uns alle zu einem letzten Gruppen-Foto, bevor es an die Heimreise ging.

Es war ein super Wochenende in Berlin mit tollen Menschen. Und leider, wie es immer so ist, ging die Zeit viel zu schnell rum. An dieser Stelle gehört ein großes Danke an das Team von Abbott, dass es uns ermöglicht hat, das FreeStyle Libre so früh testen zu dürfen!

♥ Mel