#ALSIceBucketChallenge und andere Dinge, die mich zum Nachdenken bringen

Ich wurde von meinem Freund für die #ALSIceBucketChallenge nominiert. Ich fand den Gedanken gut, dass ich mit meinem kleinen Video vielleicht auch andere dazu bringen kann, sich mit der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (kurz: ALS) auseinander zu setzen und im besten Falle auch etwas zu spenden. Und ja, aktuell ist die Challenge ein Riesen-Hype, jedoch am abflachen, und ich bin mir sicher, dass nicht jeder, der dabei mitmacht, weiß, worum es geht. Eigentlich schade!

ALS ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems.  Die Krankheit ist nicht heilbar. Nach der Diagnose beträgt die Überlebenszeit im Durchschnitt 3-5 Jahre. Häufige Todesursache hierbei ist eine Lungenentzündung, die durch Schluckbeschwerden und Lähmung der Atemmuskulatur noch begünstigt wird.
Quelle: Wikipedia

Soviel dazu. Wer möchte kann sich den ganzen Artikel auf Wikipedia zu ALS mal durchlesen oder schaut auf der Seite der ALS Accociation für weitere Informationen vorbei. Viele in meinem Freundeskreis haben das nachfolgende Video auf Facebook gepostet. Es hatte mir erst ein mal die ganze Situation, die Krankheit bzw. den Krankheitsverlauf bewusst gemacht. Daraufhin hatte ich mich genauer informiert, was ALS eigentlich ist. Und nebenbei auch rausgefunden, dass Stephen Hawking an einer Form von ALS leidet, die durch einen langen Krankheitsverlauf gekennzeichnet ist.

Einige Arbeitskollegen von mir wurden auch nominiert, haben die Challenge mitgemacht. Gespendet haben sie auch, aber an andere Organisationen, wie die Caritas, Brot für die Welt oder DKMS. Wie ich bei meinem Facebook Post schon geschrieben habe, gibt es vieles (Krankheiten, Organisationen, etc.), dass mindestens genauso viel Aufmerksamkeit bekommen sollte, wie ALS aktuell. Und es sollte eigentlich auch ohne großes Drum-Herum, wie zum Beispiel eine Challenge, gespendet werden. Egal welche Organisation. Einfach, weil man gerade da unterstützen möchte.

Einen ähnlichen Gedanken hatte wohl auch Sascha von sugartweaks.de. In seinem Artikel „No Ice Bucket needed – Spenden mal anders“ weißt er auf eine Spendenaktion den Diabetes betreffend hin. Infos dazu gibt es in seinem Artikel. 🙂

Zurück zum Nachdenken: Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch, weil ich mich dem Riesen-Hype hingegeben habe und vermutlich noch grausame Tierversuche mit meiner Spende unterstützt habe? Oder weil ich nicht direkt auf die Idee kam, dass ich auch an eine andere Organisation hätte spenden können? Ich denke nicht, ich habe dort unterstütz, mit dem Spaß der Challenge natürlich, wo ich es in dem Moment für gut befunden hatte. Ich habe mich vorher über die Aktion und deren Hintergrund informiert. Und ich kann ja jederzeit dort unterstützend tätig werden, wo ich es für wichtig halte.

Achso, wer mein kleines Video gerne sehen möchte, kann ja auf meiner Facebook Fan-Seite mal kurz vorbei schauen! 😉

♥ Mel

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Wenn der Stress mal wieder gewinnt!

Die letzten Wochen waren schon anstrengend, stressig, voll. Meine Schwester hat letzte Woche geheiratet und ich war Mädchen für alles! Ich habe viel bei den Vorbereitungen geholfen, wenn man natürlich schon die Karten gestaltet hat, dürfen auch Getränke- und Menü-Karte nicht fehlen. Naja, und dann gab es da so ein paar nebensächliche Dinge, wie Hochzeitsspiele und Kuchen. 😉 Natürlich will auch der Haushalt noch erledigt werden und Familie und Freunde dürfen auch nicht zu kurz kommen.

Eigentlich dachte ich, dass die Werte viel schlimmer wären, aber es hielt sich alles in vernünftigem Rahmen. Außer am Tag vor der Hochzeit. Von morgens bis abends stand ich in der Küche und habe Mini-Muffins, Brownies und Kuchen gebacken. Und Teig genascht. Normalerweise, wenn ich backe, hab ich Kopfhörer auf, lasse die Songs von „The Great Gatsby“ laufen und tanze in der Küche rum. Was ich nasche, trainiere ich sozusagen so wieder runter. Am großen Backtag war das leider nicht so. Egal, ich weiß ja, woher die blöden Werte gekommen sind. Die Tage davor und danach waren besser.

Wegen dem ganzen Vorbereiten, also dem Stress, hatte ich auch kaum Zeit mal etwas zu bloggen, geschweige denn, mich mal besser um meinen Diabetes zu kümmern. So ist das halt, wenn der Stress mal wieder gewinnt. Eigentlich schade, aber jetzt ist alles ja erst mal vorbei und ich kann mich wieder auf andere Dinge konzentrieren. 🙂

Weil das Laufen leider auch eher mal zu kurz kam und mein Schweinehund sich von Tag zu Tag immer mehr gemeldet hatte, war ich am Donnerstag dann wieder eine Runde drehen. Knapp 8 km durch den Wald in 1:15 Stunden. Und dann den gemeinen „Gummiberg“ hoch. Ich war echt an meinen Grenzen für den Tag angelangt. Zu allem Überfluss hat es dann kurz vorm Ziel noch so richtig schön angefangen zu schütten. Ich war nass bis auf die Haut und hatte Bedenken, ob es meiner Pumpe auch gut geht. Sie hat halt leider auch etwas mehr Wasser abbekommen. Zu Hause dann zum Glück die Entwarnung: der Pumpe ist nichts passiert und ich war auch nicht komplett durchnässt. Nö, eher nur so frontal. Warum auch immer! 😀

Aber dem Schweinehund hab ich’s gezeigt! Morgen geht es wieder in den Wald, eine Runde laufen. Hab auch extra meinen Capri Sonne Vorrat aufgefüllt. 😉

♥ Mel