Ein kleiner Rückblick oder „Was machen eigentlich meine guten Vorsätze?“

Ich habe heute meine Facebook Fan-Seite gestartet. Juhuu! Aber es bleibt die Frage, wie gehe ich mit meinen schon geschriebenen Posts um? Teile ich sie alle noch mal auf Facebook oder teile ich sie erst ab Heute? Schwierige Frage, finde ich. Darum habe ich mir meine vergangenen Beiträge noch einmal betrachtet und bin bei meinem ersten Beitrag zum Thema „Gute Vorsätze“ irgendwie hängen geblieben. Hmm, das ist jetzt echt schon ein halbes Jahr her? Zeit, um mal einen Rückblick auf die letzten 6 Monate zu werfen.

Wenn ich so auf meine beiden Vorsätze zurückblicke, muss ich mir leider eingestehen, dass ich nichts davon wirklich geschafft habe. Zwar war ich phasenweise fleißig am Dokumentieren, aber das hielt dann eher mal so eine Woche, dann ist es wieder abgeflacht. Mein HbA1c hat sich leider auch nicht wirklich verbessert. Aber von 7,1% auf 7,3% hält sich ja noch im Rahmen. Und mal ehrlich, das Jahr ist ja grade erst mal zur Hälfte rum, also ist noch ein wenig Zeit, die guten Vorsätze umzusetzen. 😉

Aber hey, dafür habe ich mit dem Laufen angefangen, bin dabei geblieben und hatte gestern meinen Abschluss-Lauf vom Einsteiger-Kurs des Lauftreffs (Jaja, die Sache mit dem Sport). Anstrengend, aber gut! Und ich will weiter dabei bleiben, weiter Laufen, denn Laufen, das hätte ich echt nicht gedacht, macht nämlich verdammt viel Bock! 🙂 Gut für die Werte ist es zudem auch.

Was ist noch so passiert?! Ach ja, ich habe einen neuen Diabetologen. Zu meinem alten Dia-Doc habe ich ja pro Strecke etwa eine Stunde Fahrt gebraucht. Ich wollte wechseln, sobald ich die Bestätigung für die Pumpe von der Krankenkasse hatte. Ja gut, das war schon Anfang des Jahres, aber man will ja auch nicht den erst besten Dia-Doc nehmen, wenn man wechselt. Bisher fühle ich mich wohl und zusammen mit meiner neuen Dia-Beraterin werde ich das Werte-Chaos angehen. Natürlich, ihr ahnt es schon, erst einmal mit Basalraten-Tests. Ich werde berichten! ^^

Ups, von meiner ursprünglichen Frage, wie ich das mit den alten Beiträgen mache, bin ich ganz weg gekommen. Ich werde mir noch was überlegen. Hier sind ja auch schon ein paar verlinkt. 😀  Auf jeden Fall gehe ich positiv gestimmt in die zweite Jahreshälfte. Die fängt nämlich gleich mal energiegeladen mit einem Junggesellinnen-Abschied und einer Hochzeit an! Auch hierüber werde ich berichten! 😉

♥ Mel

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Hilfe! Ich hab meine Stechhilfe vergessen!

Oder schlimmer: Hilfe, ich habe mein Messgerät vergessen! — Kennt ihr das? Beim Umräumen der Tasche das Messgerät oder die Stechhilfe zu vergessen. Mir ist das in meinen 10 Jahren mit Monster schon ein paar mal passiert. Und leider am Samstag wieder. 😦

Wir waren auf einen Polterabend eingeladen. Ich hab mein Messgerät in eine kleinere Handtasche gepackt, natürlich in Einzelteilen ohne die an sich dafür vorgesehene Tasche. Das mache ich öfter, wenn ich mal weggehe und bisher hat es so ganz gut geklappt. Diesmal jedoch habe ich meine Stechhilfe vergessen mit einzupacken. Mist!

Was tun?

Wenn du nur deine Stechhilfe vergessen hast, dann ist das zwar blöd, aber auch nur ein halbes Drama, denn dann kannst du ja theoretisch immer noch messen, du musst nur an dein Blut rankommen! Aber wie?

  • Am einfachsten geht das mit einer noch nicht benutzten Pen-Nadel. Die sollte man als Pen-Nutzer sowieso immer dabei haben. Zumindest war das bei mir der Fall und hatte mir auch schon das ein oder andere Mal gute Dienste im „Blut-fürs-Messgerät-beschaffen“ geleistet.
  • Als Pumpen-Träger muss man schon etwas kreativer werden, da man – zumindest geht es mir so – eher selten eine noch nicht benutzte Pen-Nadel dabei hat. Und wenn dann schon gar nicht in so einer kleinen Tasche, wie ich sie hin und wieder gerne fürs Feiern und Weggehen nutze. In dem Fall hilft einfach nur rumfragen und hoffen, dass einer der Befragten auch zufällig eine Nadel (Stecknadel, Nähnadel, Sicherheitsnadel oder ähnliches) dabei hat. Dies war dann zum Glück am Samstag bei mir der Fall und ich konnte immerhin mit dem Rest meines Messgerätes weiter messen.

Auf jedem Fall ist es etwas anderes, sich mit einer normalen Nadel oder einer Pen-Nadel in den Finger zu pieken. Man muss schnell sein. Und zumindest bei einer normalen Nadel klappt das nicht direkt gut, aber man hat schnell den Dreh raus. Glücklicherweise übernimmt die Stechhilfe ja den Part des schnell seins. 🙂

Das eigentliche Drama fängt erst dann an, wenn man sein Messgerät komplett vergessen hat oder sich keine Nadel für eine improvisierte Ersatz-Stechhilfe auftreiben lässt. Ja, auch das ist mir schon passiert. Da heißt es dann gut schätzen, auf den Körper hören und vielleicht nicht zu viel an BE verdrücken. Das kam einmal auf der Arbeit vor und am nächsten Tag war mein Ersatz-Messgerät dann immer mit in der Tasche.

Solche Dinge sind blöd und ich versuche sie auch so weit es geht zu vermieden. Aber es passiert dann einfach doch hin und wieder. Ich bin halt verpeilt. 😀

Jetzt bin ich aber neugierig!
Seid ihr auch so verpeilt? Was habt ihr schon mal vergessen? Wie habt ihr so eine Situation dann gelöst!

Lasst es mich wissen!
Mel